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Seite 3 - Pflege

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Die öffentliche Aufmerksamkeit für das Thema Demenz nimmt stetig zu. In verschiedenen Ländern, so auch in Deutschland, sind nationale Strategien entwickelt worden, die die Versorgungsqualität von Menschen mit Demenz verbessern und ihr Umfeld in den Fokus rücken sollen. Die Begleitung und Versorgung von Menschen mit Demenz erfordern neben fachlicher Kompetenz eine große Offenheit und Sensibilität und sind dadurch Gewähr für Lebensqualität und Selbstbestimmung bis zum Lebensende. Die schwedische Stiftung Silviahemmet hat bereits vor 25 Jahren höchstmögliche Lebensqualität für alle Beteiligten zu ihrem Anliegen gemacht, die Versorgung und Begleitung von Menschen mit Demenz und die Entlastung der Angehörigen auf der Grundlage von Palliative Care weiterentwickelt und erfolgreich in Schweden wie darüber hinaus – u. a. in Deutschland – etabliert. Dr. med. Ursula Sottong stellt das Konzept vor.

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Interview mit den Co-Herausgebern der Werke „Fallbuch Rettungsdienst“ und „Angehörigenbegleitung und Krisenintervention in der Notaufnahme“ Rolf Dubb, Dr. Katharina Schmid und Georg Johannes Roth

2015 wurde in einem Gutachten für die deutsche Notfallversorgung u. a. von R. Riessen und vielen weiteren VertreterInnen aus Fachgesellschaften und anderen Institutionen auf die Herausforderungen, denen Notaufnahmen gegenüberstehen, hingewiesen. Unter verschiedenen Forderungen wurde besonders die Rolle der Daseinsfürsorge gegenüber der Bevölkerung kritisch hinterfragt. 2018 verabschiedete der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) den Stufenplan zur Notfallversorgung, der die grundlegenden Elemente aus dem Positionspapier u. a. aufgegriffen hat.

Susette Schumann ist Gesundheits- und Krankenpflegerin, Master of Business Administration Gesundheitsmanagement und in der Fort- und Weiterbildung beim Evangelischen Diakonieverein Berlin-Zehlendorf tätig, sie ist Vizepräsidentin der Deutschen Fachgesellschaft für Aktivierend-therapeutische Pflege e. V. und Herausgeberin der Reihe „Altenhilfe verstehen und umsetzen“.

Wie keine andere Berufsgruppe ist die Pflege von den Auswirkungen der Coronapandemie in ihrem Berufsalltag betroffen. Während Intensivstationen zu Versorgungsstationen für COVID-19-Patienten umstrukturiert werden, Notaufnahmen eine neue Art der Wachsamkeit entwickeln, Pflegeheime mit rechtlichen und ethischen Fragen im Hinblick auf die Abschottung ihrer Bewohner konfrontiert sind, muss die Aus- und Weiterbildung des dringend benötigten Pflegenachwuchses weitergehen.

Unser Verzeichnis „Palliative Care“ als blätterbares PDF und zum Download.

PD Dr. med. habil. Andreas Schwarzkopf, Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie ist öffentlich bestellter und beeidigter Sachverständiger für Krankenhaushygiene. Zusammen mit seiner Frau betreibt er das Institut Schwarzkopf, das als Dienstleister für das Gesundheitswesen und die Industrie zum Thema Mikroben und Viren tätig ist und Seminare zur Hygiene anbietet. Warum seine schon im Mai erschienene Infobroschüre „Virale Pandemien am Beispiel SARS-CoV-2“ weiterhin aktuell ist, und was wir inzwischen über den Umgang mit dem Virus gelernt haben, erklärt er im Interview.

Immer mehr Menschen, vor allem hochbetagte, interessieren sich für das sogenannte Sterbefasten, eine Methode, das eigene Leben selbstbestimmt zu beenden.

Die Autoren Peter Kaufmann (Präsident des Stiftungsrats palliacura), Manuel Trachsel (Leiter der Abteilung Klinische Ethik an den Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel) und Christian Walther (Neurobiologe i. R.) zeigen im Buch „Sterbefasten“ die Vielfalt der Erfahrungen des Freiwillen Verzichts auf Nahrung und Flüssigkeit in 21 Fallgeschichten auf und ergänzen diese durch mehrere Diskussionsbeiträge.

Es wird nur wenige Praktikerinnen und Praktiker wundern, dass das Buch „Pflegerisches Entlassungsmanagement im Krankenhaus“ nun seine zweite Auflage erlebt. Der Gesundheits-und Pflegewissenschaftler Klaus Wingenfeld arbeitet sich nicht ohne Grund an der Alltäglichkeit der Entlassungen in den Kliniken ab. Die Gewohnheiten sind fehleranfällig. Doch bietet das Buch Möglichkeiten der Schärfung des Entlassungsmanagements an. Christoph Müller hat Klaus Wingenfeld gesprochen